„Das Ende der Unsichtbarkeit. Warum wir über anti-asiatischen Rassismus sprechen müssen.“
„Die Unsichtbarkeit machte uns lange Zeit sprachlos. Unsere Sprachlosigkeit ließ die anderen glauben, wir hätten ein gutes Leben als Vorzeigeminderheit. Sie ließ uns auch glauben, dass wir kein Anrecht auf unsere Sprache hätten. Dabei wurde uns jahrzehntelang so viel genommen und wir gaben uns damit zufrieden, hier überhaupt existieren zu dürfen, auch wenn wir mit ‚Ausländer raus!‘ immer mitgemeint waren.“ In diesem persönlichen Buch verhandelt Aktivistin und Autorin Hami Nguyen die Themen Rassismus und Klasse am Beispiel ihrer eigenen Lebensgeschichte. Anti-asiatischer Rassismus ist im deutschen Diskurs unterrepräsentiert, weil asiatisch gelesene Menschen als ‚angepasst‘ gelten. Sie sind unsichtbar. Die Geschichten der vietnamesischen Migrant*innen in Deutschland sind kaum erzählt – dabei sind sie ein Teil der deutschen Geschichte.
Eintritt 9 € / ermäßigt 7 €.